Marketing-Mix
Der unternehmerische Marketingprozess spielt sich auf 3 Ebenen ab:• Festlegung des allgemeinen Unternehmensziels .
• Die Unternehmens- und Marketingstrategie ist die Leitlinie zur Erreichung des Unternehmensziels.
• Innerhalb der Unternehmensstrategie ist der Marketing Mix die Kombination der Marketinginstrumente, die das Unternehmen zur Erreichung der Unternehmensziele auf den beabsichtigten Märkten einsetzen kann.
Der Marketing Mix hat die zentrale Aufgabe, unternehmensbezogene Aufgaben erfolgreich zu bewältigen. Die Marketing Subziele werden im operativen Marketing festgelegt. Er ist die Gestaltung aus Produkt- Entgelt- Distributions- und Kommunikationspolitik. Im Englischen bezeichnet man den Marketing Mix auch als „vier Ps“: Produkt, Price, Place und Promotion. In einem Maßnahme plan wird der Einsatz der Marketing Mix- Instrumente ausgewählt, vorbereitet, geplant und kontrolliert. Je nach Zielgruppe und Produkt stehen dafür folgende Instrumente zur Auswahl.
Marketing-Mix: Eine Systematische Vorgehensweise
1. Produktpolitik (Produkt)Die Produktkonzeption sollte den Markterfordernissen entsprechen.
Hier geht es um zentrale Entscheidungen wie: Soll ein neues Produkt beworben werden, oder handelt es sich um die Weiterentwicklung eines bestehenden Produktes. Welche Rechte, Marken und Patente soll das Produkt besitzen? Wird es ein Spezialunternehmen sein, was beworben werden soll? Können Kooperationen mit anderen Unternehmen oder Zulieferern für Synergieeffekte von Nutzen sein? Welches Sortiment und welcher Kundendienst werden genutzt, wie soll die Verpackung gestaltet sein? Werden Luxusartikel oder allgemeine Verbrauchsartikel hergestellt? Welche Käufergruppe soll angesprochen werden?
Marketing-Mix: Das Unternehmerische Denken
2. Preis (Price)Die Preispolitik befasst sich mit der Kalkulation des Preises und der Konditionen zur Zahlung:
Wie wird der Preis bemessen sein? Sind regionale und wettbewerbsrechtliche Besonderheiten zu beachten? Wie sind die Konditionen auf Rabatte, wie sind die Liefer- und die Zahlungsbedingungen? Gibt es Lieferantenkredite?
3. Distributionspolitik (Place)
Hier werden die Absatzwege und die Verteilung der Ware bestimmt:
Erfolgt ein akquisitorischer Vertriebsweg der Verteilung der Ware, oder wird sie im Direktvertrieb über Vermittler, Angebote über einen Internetshop oder über den Versandhandel vertrieben? Erfolgt der Vertrieb über eine Handelskette, über den Groß- oder Einzelhandel? Der logistische Vertrieb, die Wahl der Verkaufsfahrzeuge, die Organisation der Logistik, Lieferzeiten und die Lagerung der Ware werden festgelegt.
4. Kommunikationspolitik (Promotion) Die Werbung nimmt eine besondere Stellung im Marketing Mix ein. Dabei gilt es, die Aufmerksamkeit der Zielgruppe der Käufer auf das Produkt zu lenken, damit das Bedürfnis beim Kunden ausgelöst wird, das beworbene Produkt zu kaufen. Hierfür geeignet sind: Werbung über Werbebotschaften, die Gestaltung eines Werbeslogans, verschiedene Werbemittel, z.B. Plakate, Aufkleber, das Nutzen von Werbemedien wie Funk und Fernsehen, Art der Werbeträger z.B. auf der Verpackung, werden festgelegt. Ein anderer Weg zur Kundengewinnung bietet sich mit Preisausschreiben oder Probeverkostungen an. Verkäufer Schulungen über Verkaufshilfen, Schulungen des Handels, z.B. über sachgerechte Bedienung von Geräten, sollen den Käufer überzeugen. Sponsoring, z. B. Logos auf Sportbekleidung, ist ein sehr beliebtes und verbreitetes Werbemittel. Die Pressearbeit z.B. Newsletter zum Thema Auto Finanzierung, Web- Portale, und Pressekonferenzen sind ein Mittel der Werbung für das Produkt. Beispielsweise für Online Spiele und anderen Produkten. Marketing Mix ist aber noch weitreichender zu sehen. Die Meinungsforschung analysiert und beobachtet das Marktverhalten. Zahlreiche Institute liefern Informationen der Verbraucher in anonymen oder direkten Befragungen. Neben dem eigentlichen Produkt ist auch die Servicepolitik ein Schwerpunkt. Die technische Beratung, die Planung von Projektierungsleistungen und das Projektmanagement kann ein wesentlicher Entscheidungsfaktor für den Kauf eines Produktes gegenüber einem Mitbewerber sein. Zusätzlich kann auch die sorgfältige Personalpolitik (Qualität und Quantität des Personals) mit dem entsprechenden Prozessmanagement und mit einer passenden Ausstattungspolitik, die sich mit Fragen der Ausstattung von Betriebs- und Geschäftsräumen auseinandersetzt, zum Marketingerfolg führen. In ihrer Allgemeinheit unter Berücksichtigung der Teilbereiche des Marketing Mix` bietet sich dem Unternehmer somit ein großer „ Instrumentenkasten“ an, der ihm Gestaltungs- und Spielraum bei der Kundengewinnung in seiner ganzen Palette des Marketing Mix ´anbietet. So kann auf dem herrschenden Käufermarkt unter den Wettbewerbern der Kunde unter den Wettbewerbern in Ruhe vergleichen und wählen, welches Angebot er annehmen möchte.